Drama | Deutschland, Türkei 2025
Regie: İlker Çatak („Das Lehrerzimmer“)
Besetzung: Özgü Namal, Tansu Biçer, …
Laufzeit: 127 min | FSK ab 12
Derya (Özgü Namal) und Aziz (Tansu Biçer) sind ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara. Zusammen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi führen sie ein erfülltes Leben, bis ein Vorfall bei der Premiere ihres neuen Theaterstücks alles verändert. Über Nacht geraten sie ins Visier des Staates, weil es angeblich gegen ihn aufbegehrt. Sie verlieren ihre Arbeit sowie ihre Wohnung und gehen nach Istanbul, wo sie vorläufig bei Aziz’ Mutter unterkommen.
Während sich Aziz mit Gelegenheitsjobs durchschlägt und an seinen Überzeugungen festhält, sucht Derya nach einem Ausweg, der sie finanziell unabhängig macht. Nach und nach vergrößert sich die Distanz zwischen ihnen und ihrer Tochter, bis sie sich zwischen ihren Wertvorstellungen und der Zukunft als Familie entscheiden müssen.
Der Oscar-nominierte Regisseur İlker Çatak („Das Lehrerzimmer“) legt mit Gelbe Briefe erneut ein brisantes und packendes Meisterwerk vor. Im Mittelpunkt steht ein Paar, das durch die Willkür eines autoritären politischen Systems unter Druck gerät und sich zwischen seinen Idealen und Anpassung entscheiden muss.
Ein intensives und brandaktuelles Drama über Mut und Macht, das die universellen und großen gesellschaftspolitischen Fragen unserer Zeit in den Fokus nimmt.
Regisseur İlker Çatak entschied sich, den Film nicht in der Türkei zu drehen. Stattdessen dienen im Film Hamburg und Berlin als Ersatz für Istanbul und Ankara. Gelbe Briefe konkurriert um den „Goldenen Bären“ der Berlinale.








