Good Luck, Have Fun, Don‘t Die

Komödie, Sci-Fi | USA, Deutschland 2025
Regie: Gore Verbinski („Fluch der Karibik“)
Besetzung: Sam Rockwell, Juno Temple, Haley Lu Richardson, …
Laufzeit: 135 (!) min | FSK: ab 16

In einem heruntergekommenen Diner in Los Angeles spielt sich ein ebenso absurdes wie nervenaufreibendes Szenario ab:

Ein verwahrlost wirkender Mann (Sam Rockwell) stört die Gäste mit wirren, aber erschreckend detaillierten Behauptungen. Er sei ein Zeitreisender aus der Zukunft – und dies sei bereits sein 117. Versuch, genau diesen entscheidenden Moment richtig zu lenken. Sein Ziel: Eine außer Kontrolle geratene künstliche Intelligenz stoppen, die kurz davorsteht, die Menschheit zu versklaven.

Mit seinem struppigen Bart und dem verdreckten Regencape wirkt er alles andere als vertrauenswürdig. Doch was zunächst wie das wirre Gerede eines Obdachlosen erscheint, entwickelt schnell eine beklemmende Dynamik. Denn der Mann scheint nicht nur verzweifelt, sondern auch gefährlich.

Sein Daumen ruht jederzeit auf dem Zünder eines Bombengürtels, während er versucht, aus den zufällig anwesenden Gästen das „richtige“ Team zusammenzustellen. Hat er mit dem Lehrer:innen-Pärchen mit Beziehungsproblemen Mark und Janet (Michael Peña, Zazie Beetz), der alleinerziehenden Susan (Juno Temple) sowie der Kindergeburtstags-Prinzessin Ingrid (Haley Lu Richardson) womöglich endlich einen Volltreffer gelandet?

In episodischen Rückblicken erfährt man nach und nach, warum die Auserwählten tatsächlich geeignet sein könnten. Die Gäste reagieren mit Spott, Angst, aber auch vorsichtiger Neugier auf die bizarre Situation. Die ersten 116 Anläufe des Namenlosen bleiben zwar ungesehen, doch sein resigniertes wie auch überhebliches Auftreten verrät, wie sie wohl verlaufen sind.

Während er immer detaillierter von kommenden Katastrophen berichtet, beginnt sich ein beunruhigendes Bild zusammenzusetzen:

Was, wenn genau dieser Moment entscheidend ist, um die Zukunft zu verändern?

Regisseur Gore Verbinski entwickelt aus der beklemmenden Ausgangslage ein spannungsgeladenes und zugleich humorvolles Science-Fiction-Feuerwerk voller satirischer Spitzen. Der Film spielt geschickt mit Erwartungen und verstrickt seine Figuren immer tiefer in ein Geflecht aus Zeitparadoxien und moralischen Entscheidungen.

So entsteht ein ungewöhnlicher Film, der der Frage nachgeht, ob selbst kleinste Entscheidungen ausreichen, um eine fast unausweichliche Zukunft noch abzuwenden.

Spielzeiten

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April

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April

Sat

4

April

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