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Bohemian Rhapsody

Do 06.12. 20.15 Uhr (9,00 €)
Sa 08.12. bis Mo 10.12. 20.15 Uhr (9,00 €)

USA 2018
Regie: Bryan Singer (Dexter Fletcher)
DarstellerInnen: Rami Malek, Joseph Mazzello,
Lucy Boynton, Mike Myers, Gwilym Lee…
Laufzeit: 134 min. | FSK ab 6

Wer kennt jemanden, der keinen Song von „Queen“ kennt? Seit Mitte der 70er-Jahre feierte die Band um Freddie Mercury, Brian May, Roger Taylor, und John Deacon weltweit enorme Erfolge. Sämtliche Studioalben belegten Platz 1 der Charts, über 200 Millionen Alben wurden verkauft, mehr als 700 Konzerte fanden statt.

Leadsänger und charismatischer Kopf der Gruppe: der 1946 in Sansibar (heutiges Tansania/Ostafrika) geborene Farrokh Bulsara, alias Freddie Mercury. Insbesondere er widersetzt sich Konventionen und Klischees und wird zu einer der schillerndsten Figuren der Musikwelt. Doch hinter der Fassade des Erfolgs kämpft Mercury mit seiner inneren Zerrissenheit. Unablässig sucht er nach seinem Platz in der Welt und versucht, sich in einer Gesellschaft, die in Stereotypen gefangen ist, mit einer Sexualität zu arrangieren, die er selbst kaum definieren kann. Zum exzessiven Leben verführt, trennt er sich von Queen, um eine Solo-Karriere zu starten … und scheitert. Es gelingt ihm gerade noch rechtzeitig, die Band für das Live-Aid-Konzert im Wembley-Stadion wieder zu vereinen. Trotz seiner niederschmetternden AIDS-Diagnose beflügelt er Queen zu einem der legendärsten Konzerte in der Geschichte der Rockmusik…

Solch ein Film steht und fällt natürlich mit seinem Hauptdarsteller. Nach mehreren fehgeschlagenen Besetzungsversuchen übernahm schließlich Rami Malek Mercurys Rolle – und erweist sich als ausgezeichnete Wahl. Nicht nur, dass er passgenaue Auftritte auf der Bühne hinlegt, er schafft es auch, die egozentrische Präsenz und den Habitus der unnachahmlichen Rock-Ikone in einem eindrucksvollen und überzeugenden Spiel auf die Leinwand zu bringen. Inszeniert wurde der Film vom offen schwulen Regisseur Bryan Singer (nach dessen Entlassung 16 Tage vor Dreh-Ende Dexter Fletcher die Regie übernahm). Beide bedienten sich nicht unbedingt an den Fakten aus Mercurys Leben. „Bohemian Rhapsody“ funktioniert nach filmischen Maßstäben, wozu eben auch gehört, dass zu Gunsten erzählerischer Übergänge schon mal ein wenig geschummelt wird. In erster Linie ging es der Regie wohl darum, Mercurys Geniestatus und die Musikalität der den Zeitgeist prägenden Band hervorzuheben.

Ein filmisches Denkmal, das wohl jeder Einzelne von ihnen verdient hat.

 

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