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Das stille Leuchten - Die Wiedereroberung der Gegenwart

So 14.04. 11.00 Uhr  (8,50 €)

Dokumentarfilm
Deutschland 2017
Regie: Anja Krug-Metzinger
Laufzeit: 92 min. | FSK ab 0

Im Angesicht von permanenter Reizüberflutung durch soziale Medien und Internet ist es sicher nicht schädlich, dass sich die Bildungssysteme ihre Gedanken darüber machen, wie Achtsamkeit, Selbsterfahrung, Bewusstsein, Widerstandskraft, Empathie und Gemeinschaftsfähigkeit mehr in den Mittelpunkt des gemeinsamen Lernens von Kindern und Jugendlichen gerückt werden kann, und zwar ohne jede Bindung an Heilslehren oder religiöse Dogmen.

Achtsamkeitspraxis“ nennt man dies – eine kulturelle Strömung, deren Quellen sowohl in der Antike als auch in asiatischen Weisheitstraditionen liegen.
Der Film zeigt, welche Erfahrungen Kinder und Jugendliche mit Lern- und Trainingsmethoden machen, die klassische Achtsamkeitsmeditation, soziale Selbsterfahrung und Körperbewusstsein mit der Schulung einer globalen Perspektive und kritischem Engagement verbinden. Dafür werden mehrere Beispiele erläutert: Ein ambitioniertes Projekt namens AISCHU (Achtsamkeit in der Schule) integriert an der Frankfurter Elisabethenschule Achtsamkeitsphasen in den normalen Schulunterricht; in einer Freiburger Sprachheilschule soll ein speziell ausgearbeitetes Achtsamkeits- und Resilienz-Training zum einen Ressourcen und Widerstandkraft stärken, zum anderen Empathie und damit Gemeinschaftsfähigkeit fördern; und der französische Fußballverband war der erste Sportverband weltweit, der „Bewusstheit“ und „Selbsterkenntnis“ als zentrale Komponenten in sein Ausbildungsprogramm für jugendliche Spieler aufnahm, und daran hält er immer noch fest.

Der Zuschauer erhält zudem ungewöhnliche Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Forschungsprogramme am Max-Planck-Institut Leipzig, wo eine der weltweit größten Studien zu verschiedenen Formen von mentalem Training durchgeführt wurde. Regisseurin Anja Krug-Metzinger lässt darüber hinaus sowohl Übungsleiter und Lehrer als auch die Kinder und Jugendlichen zu Wort kommen. Und man darf staunen, wie viel die jungen Menschen bereits über sich selbst und damit über die Welt wissen.

 

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