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Wiedersehen mit Brundibar

So 13.05. 18.00 Uhr (8,00 €)
Eintritt für Schüler und Studenten: 4,00 €

Anmerkung:
Die Einnahmen des Kino im Waldhorn erhält der Verein KZ Gedenkstätte Hailfingen-Tailfingen e.V.

kzgedenkEine Kooperation mit dem Verein KZ Gedenkstätte Hailfingen-Tailfingen e.V.
zu Gast: Regisseur Douglas Wolfsperger

Dokumentarfilm
Deutschland 2014
Regie: Douglas Wolfsperger
Laufzeit: 88 min. | FSK ab 0

„Brundibar“ war der Name einer Kinderoper, die einst von Hans Krása und Adolf Hoffmeister als Kinderoper inszeniert und 1942 im Konzentrationslager von Theresienstadt von dort inhaftierten Kindern insgesamt 55 Mal aufgeführt wurde. Der Einbau der Oper in den Propagandafilm „Theresienstadt“ diente den Nationalsozialisten dazu, der Außenwelt vorzutäuschen, dass die Deportierten hier glücklich seien. Ermordet wurden die damals mitwirkenden Kinder später größtenteils trotzdem.
Als die Mitglieder der Jugendtheatergruppe „Die Zwiefachen“ der Berliner Schaubühne von der Theatergruppenleiterin Uta Plate erfahren, dass „Brundibar“ wiederaufgeführt werden soll, sind sie wenig begeistert. Zu oft und zu viel haben sie den Holocaust in der Schule schon durchge“kaut“. Aber dann setzen sie sich doch mit der Thematik auseinander und tauchen in die Geschichte des Stückes ein.

Regisseur Douglas Wolfsperger begleitet die Theatertruppe von der Inszenierung über den Ausflug nach Theresienstadt bis hin zur Aufführung mit seiner Kamera. Er beleuchtet die Hintergründe der jungen Schauspieler und lässt historisches Material einfließen. Insbesondere aber fängt er die Momente der Begegnung mit Greta Klingsberg ein, durch die die Vergangenheit des Stückes für alle Beteiligten auf einem persönlichen Level real und erfahrbar wird, denn Greta ist eine der wenigen Überlebenden der damaligen Originalbesetzung. So diskutieren, erzählen und arbeiten die jungen Schauspieler sehr aktiv und sehr persönlich an dem Thema Erinnerungskultur.

Wolfsperger verbindet mehrere Erzählstränge miteinander: erstens die Theaterarbeit, zweitens die persönlichen Hintergründe der Spieler sowie der Zeitzeugin und drittens die Geschichte der Oper und des Holocausts selbst.

 

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