Elvis

Biopic
USA 2022
Regie: Baz Luhrmann („Moulin Rouge“, „Der große Gatsby“)
Besetzung: Austin Butler, Tom Hanks, Olivia Dejonge, Helen Thomson, Richard Roxburgh, …
Laufzeit: 157 min. (!)
FSK ab 12

Ikone, Legende und King of Rock’n’Roll: der 1935 in Mississippi geborene Elvis Presley. Seine Stimme war und ist unverkennbar, ebenso sein Hüftschwung, der vor allem die weiblichen Fans in Ekstase trieb. Er durchlebte eine beispiellose Karriere und starb mit gerade einmal 42. Jetzt, 45 Jahre nach seinem Tod, hat Regisseur Baz Luhrmann über den weltweit wohl erfolgreichsten Solokünstler einen Film gemacht: Als der junge Elvis vom etwas dubiosen Colonel Tom Parker (Tom Hanks) entdeckt wird, ist dies der Auftakt zu einer Erfolgsgeschichte. Der Musikmanager macht ihn zur Attraktion einer durch die USA ziehenden Show. Seine Stimme, durch den Blues und die Gospel-Musik seiner Heimat beeinflusst, ist für ZuhörerInnen ein Ohren-, seine begleitenden Bewegungen ein zusätzlicher Augenschmaus. Allerdings sind es genau die, die so einige Sittenwächter gehörig erzürnen. Elvis sieht sich massiven Anfeindungen ausgesetzt. Er wehrt sich und macht aus seinen Einstellungen, was Freiheit und Moral angeht, keinen Hehl. Als zur gleichen Zeit die Gewalt gegen Schwarze zunimmt und Martin Luther King ausgerechnet in Elvis‘ Heimat Memphis ermordet wird, würde er sich eigentlich gern klar positionieren. Doch dies führt zu eklatanten Auseinandersetzungen mit Parker, der zwar kontinuierlich und gekonnt an Elvis‘ Karriere bastelt, der aber, sobald es politisch wird, heftig mit ihm aneinandergerät. Auch, dass Priscilla in Elvis‘ Leben tritt, verursacht tiefe Risse in der Beziehung zu seinem Förderer…

Dass in Baz Luhrmanns Biopic die Musik eine besondere Rolle spielt, versteht sich von selbst. Als jungen Elvis hört man Hauptdarsteller Austin Butler singen, ab 1960 werden die Aufnahmen dann mit dem realen Elvis vermischt. Grund dafür ist, dass die existierenden Aufnahmen aus den 50ern damals vornehmlich in mono aufgenommen wurden, die Tonqualität für ein modernes Publikum also schon fast nostalgisch geklungen hätte. Erst danach verbesserte sich die Qualität auf Stereo, sodass man im fertigen Film sowohl Butler als auch den wahrhaftigen Elvis singen hört. Während es für den Regisseur außerdem wichtig schien, von den sozialen Problemen der US-Bevölkerung von 1950 bis 1970 zu berichten, stellte der Hauptdarsteller die menschliche Seite von Elvis ins Zentrum seiner Arbeit. Kurz: Der Film beleuchtet das Leben und die Musik von Elvis Presley. Im Mittelpunkt steht die komplexe Dynamik der komplizierten Beziehung zu seinem Manager Tom Parker. Die Dreharbeiten fanden übrigens im australischen Queensland statt.

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