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Senora Teresas Aufbruch in ein neues Leben in OmdU

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Mo 08.01. bis Mi 10.01. 16.00 Uhr (8,00 )

Kurzfilm als Vorfilm:
AlieNation (7 min.)

Argentinien/ Chile 2017
Regie: Cecilia Atán, Valeria Pivato
DarstellerInnen: Paulina Garcia, Claudi Rossi
Laufzeit: 78 min. | FSK n.v.

Nach drei Jahrzehnten hat die 54-jährige Teresa ihren Job als Haushälterin einer Familie in Buenos Aires verloren. Für das Vorstellungsgespräch mit einer neuen Familie muss sie mit dem Bus durch die argentinische Wüste ins rund 1000 Kilometer entfernte San Juan reisen. Doch der Bus hat unterwegs eine Panne und kann nicht weiterfahren. Teresa muss die Nacht ungeplant im nächstgelegenen Dorf verbringen. Auf der Suche nach einem Telefon – pflichtbewusst will sie ihrer neuen Chefin ihre Verspätung ankündigen – trifft sie auf einen fahrenden Händler, der unter anderem Kleidungsstücke verkauft. Eines davon probiert sie in dessen Caravan an. Kurz darauf bricht ein Unwetter aus. Erst jetzt bemerkt Teresa, dass sie ihre Tasche mit all ihren Habseligkeiten im Caravan des Händlers vergessen hat. Doch dieser ist gerade überstürzt aufgebrochen. Erst am nächsten Tag kann sie sich auf die Suche nach ihrer Tasche machen. Gringo, den Händler, findet sie; die Tasche ist allerdings unauffindbar. Gringo bietet sich an, mit ihr zu den Kunden zu fahren, die er gestern noch beliefert hat. Und auf ihrer gemeinsamen Reise kommen sich die beiden sehr sehr langsam näher…

Die Geschichte klingt unspektakulär. Doch wer Paulina Garcia aus dem Film „Gloria“ kennt, für deren Rolle sie auf der Berlinale 2013 mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet wurde, weiß, dass ihn ein filmischer Leckerbissen erwartet. Die charmante Road-Movie-Romanze lebt von leisen Tönen, wunderschönen Landschaftsbildern sowie einem Darsteller-Duo, das in der Wüste sein Leben und die Liebe neu entdeckt. Behutsam werden die beiden beobachtet; kleine Überraschungen halten die Dramaturgie ständig in Schwung. Pauline Garcia haucht ihrer Figur – wie gewohnt – mit kleinen Gesten großes Leben ein. Wenige Blicke genügen, um uns ihre Gefühle zu vermitteln. Und plötzlich, mitten in der kargen argentinischen Wüste, scheint diese spröde Frau aufzublühen.

An solch entschleunigter Erzählweise hätte vermutlich auch ein Jim Jarmusch sein entspanntes Vergnügen.

 

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