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Der Buchladen der Florence Green

Do 24.05. bis So 03.06. 20.30 Uhr (8,50 €)
Mo 04.06. bis Mi 06.06. 18.00 Uhr (8,50 €)

Kurzfilm als Vorfilm:
Audiotour (3 min. 30 sec.)

Spanien/ Großbritannien/ Deutschland 2018
Regie: Isabel Coixet
nach dem Roman von Penelope Fitzgerald
DarstellerInnen: Emily Mortimer, Bill Nighy, Patricia Clarkson…
Laufzeit: 112 min. | FSK ab 0

Hardborough, ein kleines Küstenstädtchen in der englischen Provinz. In den 1950er-Jahren bestimmen hier unterdrückte Gefühle, Klassenunterschiede und die Angst vor dem Unbekannten den Alltag. Das soziale und sexuelle Umdenken hat hierzulande noch nicht stattgefunden. Schon allein deshalb ist bemerkenswert, dass die junge Witwe Florence Green einen Buchladen eröffnet, um die verschlafenen Bewohnern durch spannende literarische Werke aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken. Bisher wird hier außer der Tageszeitung allerdings kaum etwas gelesen. Die Oberschicht hat so ihre eigenen Vorstellungen, was kulturell bedeutsam ist und was nicht. Doch Büchern wie Nabokovs „Lolita“ und Bradburys „Fahrenheit 451“ können sogar die Kleinstädter nicht widerstehen. Sehr zum Ungemach von Violet Gamart, einer vermögenden Dame mittleren Alters, die aus dem den Buchladen beherbergenden „Old House“ lieber ein Kulturzentrum gemacht hätte. Nun lässt sie ihre Beziehungen spielen und beginnt, gegen Florence zu intrigieren. Sie stichelt, sie droht, sie setzt Gerüchte in Umlauf, sie spannt andere klammheimlich für die Umsetzung ihrer Pläne ein. Da ist die Buchhändlerin auf unbedingte Hilfe durch Mr. Brundish angewiesen, einem Bücherwurm, der auch ansonsten irgendwie ganz anders ist als die meisten anderen…

Schon Penelope Fitzgeralds Roman „Die Buchhandlung“ von 1978, der dem Film zugrunde liegt, sang ein Loblied auf das Lesen, die Sehnsucht nach Fantasie und nach anderen Welten. Die Auseinandersetzungen zwischen den Figuren finden nicht tätlich, sondern lediglich in ausgefeilt geschriebenen, messerscharfen Dialogen statt. Dies verleiht auch dem Film einen ruhigen, unaufgeregten Rhythmus; schließlich geht es hier um die Macht der Worte.

 

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