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Alles außer gewöhnlich

Komödie
Datum: 28.12.2019 20:30

Frankreich 2019
Regie: Olivier Nakache und Éric Toledano („Ziemlich beste Freunde“)
DarstellerInnen: Vincent Cassell, Reda Kateb, Lyna Koudri, Alban Ivanov, Hélène Vincent...
Laufzeit: 114 min.
FSK ab 6
Trailer:

Nein, eine Komödie ist dieser Film nicht, obwohl er in so mancher Zeitschrift so definiert wird, wahrscheinlich, weil er von den Regisseuren von „Ziemlich beste Freunde“ stammt. Zugegeben: Witzig ist er stellenweise unbedingt, aber sein Grundtenor ist eher ernst. Und sein vorrangiges Attribut: Er ist sehr berührend!

Eine beliebige französische Stadt. Bruno ist hier Leiter einer privaten Hilfseinrichtung , in der vorwiegend Jugendliche mit stark ausgeprägtem Autismus untergebracht sind. Eine Anlaufstelle für Notfälle. Sie nimmt Patienten auf, deren Zustand sich wahrscheinlich nicht mehr bessern wird und bei denen das Gesundheitsamt darum keinen Handlungsbedarf mehr sieht. Valentin ist hier zum Beispiel untergebracht. Er schlägt, wenn er sich gestresst fühlt, mit dem Kopf gegen die Wand, trägt darum immer einen Helm, damit er sich selbst und andere nicht verletzt. In zahllosen Heimen und Pflegefamilien hat er schon gelebt, der ständige Wechsel seines Umfeldes macht es nicht leichter für ihn. Bruno steht sein Kollege Malik zur Seite. Er kümmert sich als Lehrer um junge Auszubildende, die den Beruf des Sozialarbeiters erlernen wollen. Noch sind sie unerfahren, aber Bruno und Malik sind für jede helfende Hand dankbar. Mit ihrem Engagement, Feingefühl und Humor gelingt es den beiden Männern, aus vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten eine Gemeinschaft zu formen, in der jeder Einzelne die Chance bekommt, über sich hinauszuwachsen. Doch nun wollen die Behörden Brunos Einrichtung schließen. „Nicht rentabel. Keine geordneten Verhältnisse. Fehlende Genehmigungen.“ Doch für Bruno und Malik ist Aufgeben keine Option...

Ein Herzensprojekt der beiden Regisseure. Zu zeigen, wie das System manchmal versagt und wie sehr es das Engagement Einzelner braucht, um diese Missstände zu reduzieren, ist ihr Anliegen. Die beiden Hauptrollen haben sie mit Schauspielern besetzt, denen man jede Aktion und Reaktion abnimmt. Eindrucksvoll und charismatisch verkörpern sie die Figuren, die ein großes Vorbild für alle anderen darstellen und sich trotzdem nicht als Helden aufspielen. In den Rollen der „Kranken“ sehen wir tatsächlich autistische Laiendarsteller, so dass der Film lange Strecken wie ein Dokumentarfilm anmutet. Die Kamera ist immer so nah wie möglich an den Protagonisten und der Zuschauer taucht unmittelbar in ihren Alltag, die Konflikte, aber auch die berührenden schönen Momente ein.
Ein wunderbarer Film!!!

 

 

Alle Daten


  • 26.12.2019 20:30
  • 27.12.2019 20:30
  • 28.12.2019 20:30
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  • 30.12.2019 20:30

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