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Der Schamane und die Schlange

Eine Reise auf dem Amazonas

30.06. 01.07. 02.07. 03.07. 04.07. 05.07. 06.07.
Do Fr Sa So Mo Di Mi
11.00  18.00  18.00  18.00


schamaneKolumbien/ Venezuela/ Argentinien 2015 SW
Regie: Ciro Guerra
Darsteller: Jan Bijovet, Brionne Davis, Nilbio Torres, Antonio Bolívar, Yauenkü Miguee
Laufzeit: 123 min. | FSK ab 12

1909 im Amazonas-Regenwald in Kolumbien. Der deutsche Wissenschaftler Theodor Koch-Grünberg ist ernsthaft krank und sucht gemeinsam mit seinem indigenen Begleiter Manduca den Schamanen Karamakate auf, der allein am Ufer des Amazonas lebt. Mit dessen Bindung zur Geisterwelt und seinen magischen Fähigkeiten als Medizinmann hofft Koch-Grünberg, seiner Erkrankung zu trotzen. Obwohl Karamakate die weißen Männer hasst, haben sie seinem Volk doch den Untergang gebracht, macht er sich mit dem Weißen und seinem Begleiter auf die Suche nach der seltenen Yakruna-Pflanze, die den Weißen heilen könnte...

Mehr als 30 Jahre später reist der Botaniker Richard Evan auf den Spuren von Koch-Grünberg durch den Dschungel. Die Yakruna-Pflanze ist inzwischen fast ausgestorben. Nur Karamakate könnte die letzten Exemplare finden. Doch inzwischen hat er seine schamanischen Fähigkeiten verloren und ist zum „Chullachaqui“ (die leere Hülle eines Menschen) geworden. Trotzdem geht er noch einmal auf den Fluss und auf eine mysteriöse Fahrt in die Vergangenheit. Überall stoßen sie auf Zeugnisse der Vernichtung des Urwaldes durch den Kautschukanbau und auf zerstörte Menschen, die sich dem Rausch ergeben haben oder dem Wahnsinn verfallen sind...

Der Film basiert auf den Tagebüchern von Theodor Koch-Grünberg und Richard Evans Schultes selbst. Stets achtet der kolumbianische Regisseur Ciro Guerra auf die beiden Perspektiven: Die mehrere Jahrzehnte auseinander liegenden Begegnungen werden zu den zentralen Handlungssträngen des Films und schneiden sich in der Folge immer wieder wie zwei benachbarte Flussläufe. Im Herzen des Amazonas verschwimmen die Grenzen der Zeit. Seine Geschichte führt dabei nicht nur ins Innere eines Landes, sondern in die tiefsten Abgründe des menschlichen Geistes. Auch hier passiert sehr viel; nicht alles ist schön, manches ist grausam. Und doch ist Guerras Abenteuerfilm ganz anders, einmalig in Form und Inhalt. Er verfügt über eine einzigartige, ganz unerwartet magische Wirkung, die nicht nur der großartigen Schwarz-Weiß-Bildgestaltung und dem hervorragenden Filmschnitt, sondern auch den sehr guten Akteuren in ihrem natürlichen Spiel zu verdanken ist. So entwickelt der Film im seinem Verlauf eine beinahe hypnotische Kraft.

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