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Bridge of Spies

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USA 2015
Regie: Steven Spielberg
DarstellerInnen: Tom Hanks, Austin Stowel, Mark Rylance. Amy Ryan, Alan Alda u.a.
Laufzeit: 142 min.
freigegeben ab 12 Jahren

1957. Der Kalte Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion befindet sich auf seinem Höhepunkt. Dem von den USA verhafteten Sowjetagenten Rudolf Abel wird Pflichtverteidiger James Donovan zur Seite gestellt. Als Versicherungsanwalt bringt er eigentlich wenig Expertise für seinen neuen Auftrag mit und geht daher skeptisch an die Aufgabe heran, erst recht, weil die Verteidigung eines feindlichen Spions ihn und seine Familie in Gefahr bringen könnte. Doch vor Gericht trumpft er mit so unerwartetem und ungewöhnlichem Sachverstand auf, dass er gleich danach mit einer neuen Mission beauftragt wird: Ein amerikanisches U-2-Spionage-Flugzeug wurde über der Sowjetunion abgeschossen. Der Pilot Francis Gary Powers überlebte den Absturz und Donovan soll nun mit den Sowjets über seine Freilassung verhandeln und einen Gefangenenaustausch initiieren...

Steven Spielberg inszeniert einen nüchternen Agententhriller klassischer Machart, der seine Spannung und bedrohliche Stimmung fast ausschließlich aus dem authentischen Setting und den geschliffenen Dialogen bezieht. Die Drehbuchautoren (Jonas Carpignano und die Coen-Brüder) legen Hanks in der Rolle des Anwalts geschliffene, mitunter enorm schwarzhumorige Äußerungen und Redewendungen in den Mund, die trotz der ernsten und düsteren Thematik immer wieder auch für Humor und heitere Untertöne sorgen. Auf Actionszenen wartet man in diesem Film vergeblich. Spielberg setzt, um Spannung zu erzeugen, viel mehr auf eine frostige gefahrvolle Atmosphäre an Originalschauplätzen im verschneiten und lichtarmen Ost-Berlin. So fühlt sich der Zuschauer direkt ins Herz des Kalten Krieges versetzt, bekommt zum Beispiel hautnah den Bau der Mauer mit und wird Zeuge der Unterdrückung unbescholtener Bürger sowie der Willkür der sowjetischen Besatzungsmacht.

Der Film beruht auf wahren Begebenheiten. Um ihn in all seiner Detailgenauigkeit, Korrektheit und Akribie schätzen zu können, wäre ein Interesse für dieses geschichtliche Thema zumindest angeraten. Dann nämlich erlebt man einen anspruchsvollen politischen Thriller von herausragender Qualität.

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