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The Whale and the Raven

Dokumentarfilm
Datum: 13.12.2019 18:00

Eine Kooperation mit Greenpeace Deutschland

Dokumentarfilm
Deutschland/ Kanada 2019
Regie: Mirjam Leuze
Laufzeit: 106 min.
FSK ab 0
Trailer:

In einem Fjord in British Columbia an der kanadischen Nordwestküste. Hier haben Janie Wray und Hermann Meuter auf einer unbewohnten Insel eine Forschungsstation errichtet, um Buckel-, Blau- und Finnwale sowie Orcas zu beobachten. Mit Hilfe von Unterwassermikrofonen können sie Tag und Nacht den Gesang der Wale hören, sie akustisch und auch optisch identifizieren. Bisher leben die Tiere nahezu autonom und verständigen sich vor allem durch ihre Gesänge. Doch nun sollen bald in der bisher ungestörten Idylle Hafenanlagen gebaut werden, die es ermöglichen, mit Supertankern Öl und Ölsand nach Asien zu transportieren. Zwar mit erheblichem finanziellen Gewinn, aber auch mit großen Gefahren für die Wale. Denn schon ein einziges Schiff verursacht Geräusche, mit denen die Kommunikation zwischen ihnen empfindlich gestört werden würde. Die indigenen Bewohner dieser Region sind zuerst einmal hin- und hergerissen: Sollen sie der Industrie freie Hand lassen oder das Gebiet mit den majestätischen, an Ruhe gewöhnten Tieren schützen? Hermanm Meuter und Janie Wray jedenfalls wollen gemeinsam mit den First Nations dagegen kämpfen...

Sehr stimmungsvoll, dabei aber unspektakulär und in meditativer Ruhe geht die deutsche Filmemacherin Mirjam Lau an ihr Thema heran. Sie lässt sich Zeit für ihre Beobachtungen und wechselt häufig die Perspektiven. Wunderbare Unterwasserbilder nehmen den Zuschauer mit in das faszinierende, kühle Universum unter Wasser. Mit großer Zurückhaltung beobachtet sie auch das Leben der Walforscher, begleitet sie auf ihren Wegen, bei der täglichen Arbeit, bei Vorträgen, im Kontakt mit Praktikanten und mit Vertretern der First Nations sowie den indigenen Bewohnern Kanadas. Lau verzichtet auf Erklärungen aus dem Off. Es bleibt dem Zuschauer überlassen, Schlüsse aus dem Gesehenen zu ziehen, sich zu fragen, ob „ein bisschen“ Öl“ es rechtfertigt, die Lebensräume von diesen Tieren und Menschen möglicherweise grundlegend zu gefährden. So geht die wichtige Botschaft am ehesten von den Bildern aus, die die Wale selbst zeigen.

Ein einprägsamer, atmosphärisch dichter Film, der die aktuelle Diskussion über eine notwendige Begrenzung des menschlichen Einflusses auf die Umwelt bereichert. „...the Raven“ (der Rabe) aus dem Filmtitel kommt übrigens im Film nur eher am Rande vor.

Anmerkung:
Vor der Vorführung gibt es einen Info-Stand der Greenpeace-Ortsgruppe Tübingen. Nach der Vorführung besteht noch die Möglichkeit einer Diskussion mit Greenpeace-Vertretern.

 

 

Alle Daten


  • 13.12.2019 18:00

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