Zen for Nothing

23.06. 24.06. 25.06. 26.06. 27.06. 28.06. 29.06.
Do Fr Sa So Mo Di Mi
18.00 18.00 18.00 18.00 18.00  

 

zennothingDokumentarfilm, OmdU
Deutschland/ Schweiz 2015
Regie: Werner Penzel
Laufzeit: 100 min. | FSK ab 0

Die Schweizer Schauspielerin Sabine Timoteo begab sich für ein halbes Jahr (Herbst 2013 bis Frühling 2014) auf eine ganz besondere Reise: an die japanische Westküste weit weg von den Großstädten. Hier befindet sich – verborgen zwischen Bäumen an grünen Berghängen das Zen-Kloster Antaiji, dessen Mönche sich selbst versorgen. Ihr Tagesablauf besteht aus Reisanbau, Holz hacken, Gemüsegarten pflegen und einer besonderen Form der Meditation, „Zazen“ genannt. Die Einrichtung ist für Männer und Frauen gleichermaßen offen und wird von dem aus Berlin stammenden Abt Muho Nölke geleitet. Ihm zur Seite steht der Zen-Meister Kodo Sawaki, der die Besucher in die Geheimnisse seiner Glaubensrichtung, den Zen-Budhismus, einführt und mit ihnen über ihren Alltag philosophiert.

Begleitet wurde Sabine Timoteo von Regisseur Werner Penzel. Mit seiner Kamera beobachtet er nicht nur den Kloster-Alltag, sondern versucht auch, in die Gedankenwelt Kodo Sawakis einzudringen. Dessen Sinnsprüche geben einen Einblick in seine Philosophie, aus der sich auch der Titel des Films erklärt: Wir leben nicht zu einem bestimmten Zweck, sondern für Nichts, was nicht nihilistisch zu verstehen ist, sondern als Versuch, im Hier und Jetzt, im Einklang mit sich und der Welt zu leben.
Ein interessanter Einblick in den Alltag eines sehr speziellen Zen-Kosters.

Drucken