Arthouse-Horror | USA 2026
Regie: Kane Parsons
Besetzung: Chiwetel Ejiofor, Renate Reinsve, Mark Duplass, ...
Laufzeit: 127 min | FSK: ab 16 (!)
Was als rätselhaftes Bild im Internet begann, entwickelte sich zu einem weltweiten Horrorphänomen. 2019 tauchte auf der Plattform 4chan die Aufnahme eines verlassen wirkenden, gelblich beleuchteten Bürokorridors auf, der durch seine endlose Leere eine unheimliche Faszination auslöste. Aus den Spekulationen der Online-Community entstand die Vorstellung einer verborgenen Parallelwelt, den sogenannten „Backrooms“. Regisseur Kane Parsons griff den Internet-Mythos 2022 mit seinen atmosphärischen Kurzfilmen auf YouTube auf und verlieh der unheimlichen Welt eine eigene visuelle Sprache. Nun bringt der Zwanzigjährige die beklemmende Geschichte von endlosen Räumen, Orientierungslosigkeit und Schrecken ins Kino.
Clark (Chiwetel Ejiofor) ist Eigentümer und Geschäftsführer eines heruntergekommenen Möbelgeschäfts, seit seiner Scheidung wohnt er außerdem dort. Eines Tages entdeckt er im Keller des Ladens eine unsichtbare Tür, hinter der sich ein endloses Labyrinth seltsamer Räume befindet. Mit der Zeit steigert er sich immer mehr in seine Besessenheit hinein und möchte unbedingt das Geheimnis der verborgenen Räume lüften.
Letztendlich vertraut er sich seiner Psychotherapeutin Dr. Mary Kline (Renate Reinsve) an und berichtet ihr von den Mysterien des unerklärlichen Raumes.
Als diese ihm zunächst nicht glaubt, begibt sich Clark zusammen mit seinen Angestellten Kat (Lukita Maxwell) und Bobby (Finn Bennett) sowie einer Videokamera in die Räume, um Beweise zu sammeln. Da er jedoch nie wieder zurückkehrt, macht sich Mary am Ende selbst auf den Weg in die unbekannte Welt hinter der verborgenen Tür.
„Backrooms“ zeigt, dass es heute nicht immer die großen Studios braucht, um einen Kinofilm auf den Weg zu bringen. Aus einem Internetmythos und einer auf YouTube gestarteten Kurzfilmreihe wurde kurzerhand ein erfolgreiches Hollywoodprojekt.








