Epos | USA 2026
Regie: Christopher Nolan
Besetzung: Matt Damon, Tom Holland, Anne Hathaway, Robert Pattinson, Lupita Nyong’o, Zendaya, Charlize Theron, ...
Laufzeit: 172 (!) min | FSK: 12 | Originalsprache: EN

Nach zehn Jahren erbitterter Kämpfe vor den Toren Trojas scheint der Krieg kein Ende zu nehmen. Agamemnons (Benny Safdie) Armeen scheitern immer wieder an den uneinnehmbaren Mauern der Stadt. Erst eine raffinierte List des Königs von Ithaka, Odysseus (Matt Damon), bringt die entscheidende Wende und führt schließlich zum Fall Trojas.

Für den legendären Helden beginnt damit jedoch nicht das erhoffte glückliche Ende, sondern die lange Reise zurück in seine Heimat, wo seine Frau Penelope (Anne Hathaway) und sein Sohn Telemachos (Tom Holland) sehnsüchtig warten.

Doch auch weitere zehn Jahre nach dem Fall Trojas wartet Penelope noch immer vergeblich auf die Rückkehr ihres Mannes. Während Odysseus auf seiner Irrfahrt unzählige Gefahren überstehen muss, haben sich auf Ithaka zahlreiche Freier im Palast eingenistet. Sie wollen Penelope zur Heirat zwingen, um selbst die Herrschaft über das Königreich zu übernehmen. Besonders der skrupellose Antinoos (Robert Pattinson) verfolgt seine Ziele mit allen Mitteln und setzt die Königsfamilie zunehmend unter Druck.

Odysseus muss sich auf seiner Reise unter anderem der Göttin Kalypso (Charlize Theron), dem Zyklopen Polyphem (Bill Irwin) und der Zauberin Circe (Samantha Morton) stellen. Seine Begegnungen mit den sagenhaften Wesen lassen dabei offen, ob sie tatsächlich geschehen oder ob sie Ausdruck der seelischen Narben und Schuldgefühle eines vom Krieg gezeichneten Mannes sind.

Währenddessen erscheint die Göttin Athene (Zendaya) auf Ithaka und ermutigt Telemachos, selbst nach seinem Vater zu suchen. Der junge Mann reist daraufhin zu König Menelaos von Sparta (Jon Bernthal), einem ehemaligen Gefährten seines Vaters im Trojanischen Krieg, in der Hoffnung, Hinweise auf dessen Verbleib zu erhalten.

Christopher Nolan verfilmt mit The Odyssey Homers berühmtes Epos und setzt dabei auf IMAX-Kameras, minimale CGI und praktische Effekte. Matt Damon beschreibt Nolans Anspruch, den Film möglichst vollständig „in camera“ zu drehen: „Wenn im Film tausend Menschen kämpfen, stehen tausend Menschen am Set.“

Nach einer Schlachtaufnahme mit Tausenden Komparsen und brennenden Gebäuden soll Kameramann Hoyte van Hoytema nach dem „Cut“ trocken gesagt haben: „Weißt du, wir drehen hier nur einen Flashback.“

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