Louise und die Schule der Freiheit

Frankreich 2024
Regie Eric Bésnard („Birnenkuchen und Lavendel“, „Die einfachen Dinge“)
Besetzung: Alexandra Lamy, Grégory Gadebois, Jérômy Kircher, Jérémy Lopez, …
Laufzeit: 109 min.
FSK ab 12

Frankreich, Ende des 19. Jahrhunderts. Louise Violet, Lehrerin aus Paris, wird aufs Land entsandt, um dort eine Schule zu eröffnen, denn neuerdings sollen auch die Kinder aus den Bauernfamilien der Republik lesen und schreiben lernen. Obligatorisch und kostenlos. So will es das Gesetz. Begeistert ist Louise allerdings nicht ob des Empfangs im Dorf und der Gegebenheiten, die sie an ihrer neuen Wirkstätte vorfindet. Niemand würdigt sie hier eines Blickes und ihre Unterkunft ist ein Stall. Und so bleibt an den ersten Unterrichtstagen das Klassenzimmer natürlich auch leer. Die Kinder sind fest verplante Arbeitskräfte und schuften täglich auf den Feldern, um das Überleben der Familien zu sichern. Kein Mensch hat hier die Zeit zum Lernen. Doch so schnell will die Lehrerin nicht aufgeben. Sie muss die Kinder zu Hause aufsuchen und das Vertrauen der Eltern gewinnen. Ihr Engagement und ihre Entschlossenheit beeindrucken vorläufig jedoch lediglich den Bürgermeister Joseph, der mehr und mehr zu ihrem Unterstützer wird. Aber gerade, als sich ein Erfolg anbahnt, kommt ein Geheimnis aus Louises Vergangenheit ans Licht…

Regisseur Bésnard erzählt seine Geschichte (wie immer) intelligent, fesselnd und mit viel Einfühlungsvermögen. Sein Film ist sowohl eine Hommage an den Fortschritt durch Bildung als auch eine Charakterstudie über eine selbstbewusste Pionierin. Das Geschehen ist eingebettet in wunderschöne Bildkompositionen.

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