Biopic, Drama | USA 2026
Regie: Josh Safdie
Besetzung: Timothée Chalamet, Gwyneth Paltrow, Odessa A’zion, Tyler Okonma, Frank Drescher, …
Laufzeit: 149 (!) min | FSK ab 12
New York, 1952: Marty Mauser (Timothée Chalamet) arbeitet als Schuhverkäufer. Doch das ist nur Mittel zum Zweck. Denn er hat nur ein Ziel: Weltmeister im Tischtennis zu werden und damit zu dem gefeierten Athleten aufzusteigen, für den er sich ohnehin schon längst hält. Doch er braucht Geld, um die Teilnahme an den Turnieren in London, Paris und Tokio zu finanzieren.
Der Lohn reicht nicht aus, und Marty entschließt sich, alles auf eine Karte zu setzen und sich das Geld für die Turnierreise von seinem Onkel ohne dessen Wissen zu „leihen“. Auf seiner Reise benimmt er sich wie der Superstar, der er noch nicht ist: Er übernachtet im Ritz und gibt Interviews, als wäre er bereits der künftige Champion. An der Platte untermalt er seine Großspurigkeit mit Erfolgen und dominiert die Konkurrenz – bis er sich in einem nervenaufreibenden Finale schließlich dem Japaner Endo geschlagen geben muss.
Für Marty gibt es nun ein klares Ziel: Bei der kommenden WM in Japan will er Revanche nehmen. Doch die Reisekasse ist leer, und so beginnt eine irrwitzige Odyssee: Ohne Geld, aber mit grenzenlosem Selbstvertrauen und einer gehörigen Portion Charme im Gepäck reist Marty durch die Welt – auf der Suche nach Ruhm, Anerkennung und der nächsten Chance auf Erfolg.
Diese offenbart sich in Gestalt der Filmdiva Kay (Gwyneth Paltrow). Die einstige Hollywood-Ikone ist inzwischen zum Anhängsel ihres reichen Unternehmergatten (Kevin O’Leary) geworden. Während Marty mit Kay anbandelt, versucht er zugleich, ihren Mann als Sponsor für seine Turniere zu gewinnen. Doch je näher Japan rückt, desto mehr gerät Martys Leben außer Kontrolle – eine schwangere Geliebte, gefährliche Schulden und die Frage, ob sein Traum den Preis wirklich wert ist.
Marty Supreme ist fiebrig, nervenzerrend und voller chaotischer Energie – mit einer Inszenierung, die Tischtennis so packend macht wie einen Thriller. Timothée Chalamet bereitete sich sechs Jahre auf die Rolle vor und trainierte nach eigenen Aussagen seit 2018 beinahe wie ein Profi. Mit großer Intensität und Präsenz trägt er den Film und prägt die Figur mit spürbarer Energie und Ehrgeiz.
Belohnt wurde der Film mit 9 Oscar-Nominierungen, darunter „Bester Film“, „Beste Regie“ und „Bester Hauptdarsteller“.







