Dokumentarfilm | Deutschland, Schweiz 2026
Regie: Sabine Lidl
Besetzung: Siri Hustvedt, Paul Auster, Sophie Auster, Katerina Fotopoulou, Liv Hustvedt, …
Laufzeit: 100 min | FSK: ab 12
Die amerikanische Schriftstellerin Siri Hustvedt zählt zu den bedeutenden Stimmen der Gegenwartsliteratur. In ihren Romanen, Essays und Gedichten verbindet sie Literatur mit Fragen aus Kunst, Wissenschaft und Philosophie.
Lange wurde ihr Name jedoch vor allem im Zusammenhang mit ihrem Ehemann genannt: dem international gefeierten Autor Paul Auster. Der Dokumentarfilm „Siri Hustvedt – Dance Around The Self“ rückt nun die Autorin selbst in den Mittelpunkt und zeichnet ein konzentriertes Porträt ihres Lebens und Denkens.
Regisseurin Sabine Lidl begleitet Hustvedt über vier Jahre hinweg und verbindet biografische Einblicke mit zentralen Themen ihres Werks: Identität, Erinnerung, Liebe und Verlust.
Der Film beginnt 1978, als Hustvedt ihre Heimat Minnesota verlässt, um an der Columbia University in New York Literatur zu studieren und an ihrem ersten Roman zu arbeiten. Poetische Super-8-Sequenzen zeigen eine junge Frau, die durch Manhattan streift – ein Sinnbild für die Suche nach einer literarischen Stimme.
Im Zentrum stehen Gespräche mit der Autorin in ihrem Brownstone-Haus in Brooklyn. Hustvedt liest aus ihren Texten und reflektiert über die Verbindung von Leben und Schreiben.
Zugleich würdigt der Film Denkerinnen und Künstlerinnen, die ihr Werk geprägt haben, darunter Margaret Cavendish und Elsa von Freytag-Loringhoven.
Gleichzeitig erzählt der Film die außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen Hustvedt und Paul Auster. Während der Dreharbeiten wird Auster schwer krank, und der Film begleitet Hustvedt durch eine intensive Zeit des Abschieds.
Siri beginnt, den Verlust ihres „Lebensmenschen“ im Buch „Ghost Stories: Ein Buch der Erinnerung“ literarisch zu verarbeiten.
So entsteht ein bewegendes Porträt über Literatur, Liebe und Erinnerung.







