Biopic, Drama | UK 2025
Regie: Kirk Jones
Besetzung: Robert Aramayo, Shirley Henderson, Peter Mullan, Steven Cree, ...
Laufzeit: 120 min | FSK: ab 12 | Originalsprache: EN
„Ich glaube, dass Tourette nicht das Problem ist, sondern, dass die Menschen nichts darüber wissen – klär sie auf!“
Nach einer wahren Geschichte:
Protagonist John Davidson wächst in den 70er Jahren in der schottischen Kleinstadt Galashiels auf. Der junge John (Scott Ellis Watson) ist ein selbstbewusster und fußballbegeisterter Schüler. Im Laufe der Zeit entwickelt John jedoch Tics, die keiner richtig einordnen kann und die sein Umfeld überfordern. Schnell hat das fröhliche Kind mit dem Spott seiner Mitschüler zu kämpfen. John hat Tourette – nur weiß damals kaum jemand von dieser Krankheit, geschweige denn, wie man mit ihr umgeht.
Er findet auch in seinem Zuhause keinen Halt: Seine Eltern trennen sich. Die alleinerziehende Heather ist von Johns unwillkürlichen Bewegungen sowie den ausgestoßenen Lauten und Obszönitäten überfordert. Sie gibt ihrem Sohn stets das Gefühl, sich für seine Tics schämen und permanent entschuldigen zu müssen.
Eine Begegnung mit seinem alten Schulfreund Murray und dessen liebevoller Mutter Dottie bringt eine Wendung in Johns Leben. Die ehemalige Krankenschwester erkennt hinter seinen Tics den Menschen und hilft ihm dabei, wieder Vertrauen in sich selbst zu finden. John, inzwischen Mitte 20 und gespielt von Robert Aramayo, gewinnt Schritt für Schritt sein Selbstbewusstsein zurück. Der mit Dottie befreundete Hausmeister Tommy gibt ihm schließlich einen Job im Gemeindezentrum.
Nach und nach lernt John, seine Erfahrungen mit anderen zu teilen. Er hilft damit nicht nur Betroffenen, sondern auch deren Angehörigen.
Das Außenseiter-Drama kommt dabei fast ohne Kitsch und falsche Töne aus. Statt Sentimentalität prägen Wahrhaftigkeit und feiner britischer Humor dieses bewegende Aufklärungsstück. Nicht nur ein Feel-Good-, sondern ein Feel-Better-Movie!
„Verflucht Normal“ wurde 2026 bei den British Academy Film Awards mehrfach ausgezeichnet. Robert Aramayo stellte dort sogar Stars wie Leonardo DiCaprio, Timothée Chalamet, Ethan Hawke und Michael B. Jordan in den Schatten und gewann neben dem Preis als „Bester Hauptdarsteller“ zusätzlich den Nachwuchspreis – ein Novum bei der renommierten Award-Zeremonie.

_und_Dot.jpg)




