Wicked: Teil 2

Fantasy, Musical | USA 2025
Regie: Jon M. Chu
Besetzung: Cynthia Erivo, Ariana Grande, Jonathan Bailey, Ethan Slater, Bowen Yang, Jeff Goldblum u. a.
Laufzeit: 138 (!) Min. | FSK: ab 12

„Wicked: Teil 2“ ist das abschließende Kapitel der bisher unerzählten Geschichte der Hexen von Oz. Nachdem Glinda (Ariana Grande) im großen Finale des ersten Teils nicht gemeinsam mit Elphaba (Cynthia Erivo) davongeflogen ist, stehen die früheren besten Freundinnen nun auf entgegengesetzten Seiten eines sich zuspitzenden Konflikts.

Elphaba lebt im Exil in den Wäldern, wo sie ihren Kampf für die Freiheit der zum Schweigen gezwungenen Tiere fortführt. Verzweifelt versucht sie, die Wahrheit über den hinterlistigen Zauberer (Jeff Goldblum) ans Licht zu bringen, doch inzwischen wird sie als „Böse Hexe des Westens“ verteufelt (im Original: The Wicked Witch of the West).

Unterdessen wird Glinda zur pinken Schlüsselfigur der Propaganda von Madame Akaber (Michelle Yeoh). „Glinda die Gute“ dient als schillernde Trostspenderin, die den Bewohnern von Oz versichern soll, dass unter der Führung des Zauberers alles zum Besten steht. Zwar wächst ihr Ruhm immer weiter und eine spektakuläre Hochzeit mit Prinz Fiyero (Jonathan Bailey) steht unmittelbar bevor, doch noch immer leidet Glinda unter der Trennung von Elphaba.

Obwohl sie sich bemüht, eine Versöhnung zwischen Elphaba und dem Zauberer herbeizuführen, entfernen sich die beiden Freundinnen nur noch weiter voneinander. Plötzlich kommt auch noch ein ganz besonderes Quartett ins Spiel, das auf die vermeintlich „Böse Hexe des Westens“ angesetzt wird: ein Mädchen aus Kansas, eine Vogelscheuche, ein Blechmann und ein feiger Löwe …

Jon M. Chu inszeniert die Fortsetzung naheliegenderweise ernster als den euphorischen ersten Teil. Das autoritäre Klima in Oz spitzt sich zu: Tiere fliehen in den Untergrund, Bewohner dürfen nicht mehr reisen, und Unterdrückung dominiert das Straßenbild. Trotz dieser Atmosphäre bleibt der Film überraschend unterhaltsam und fokussiert sich auf die vielschichtige Beziehung zwischen Glinda und Elphaba.

Der erste Teil von „Wicked“ erhielt zehn Oscar-Nominierungen, unter anderem als Bester Film, und gewann schließlich in den Kategorien Bestes Kostümdesign und Bestes Produktionsdesign.

Auch das Finale basiert auf dem weltbekannten Musical, dessen Musik und Liedtexte von Stephen Schwartz stammen. Die Geschichte geht auf Gregory Maguires Roman „Wicked: The Life and Times of the Wicked Witch of the West“ zurück.

Wir zeigen die deutsche Synchronisation mit englischen Originalsongs, die untertitelt werden.

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