In den Uffizien

Dokumentarfilm
Deutschland 2020
Regie: Corinna Belz („Gerhard Richter Painting“) und Enrique Sánchez Lansch
Laufzeit: 100 min.
FSK ab 0

Neben dem Pariser „Louvre“, dem Londoner „British Museum“ und dem New Yorker „Metropolitan Museum“ zählen die Uffizien in Florenz zu den großen Kunstmuseen der Welt. Ursprünglich zur Unterbringung von Ministerien und Ämtern errichteter Gebäudekomplex, begannen die damals herrschenden Medicis 1580, die Räume mit Werken der Malerei und Bildhauerei von der Antike bis zum Spätbarock zu bestücken. Die „Galleria degli Uffizi“ war geboren. Besucht wurde die Ausstellung anfangs allerdings lediglich von Menschen der oberen Schichten, von Freunden und Gönnern. Heute (außerhalb der durch Corona bedingten Schließungszeiträume) kommen ca. 2,2 Millionen Menschen jährlich: Besucher, die etwa Botticellis „Die Geburt der Venus“ oder Caravaggios „Medusa“ sehen wollen. Geleitet werden die Uffizien seit einigen Jahren von dem in Freiburg geborenen
Kunsthistoriker Eike Schmidt, der es offenbar vermag, deutschen Perfektionismus mit italienischer Gelassenheit zu verbinden. Wie er das Museum für die nächsten Jahrzehnte aufstellen will, ist seine große Frage. Es gibt widerstrebende Erwartungen und die sind unter einen Hut zu bringen: Einerseits sollen die finanziell notwendigen und enorm großen Publikumsströme erhalten, andererseits ein Genießen der Kunst garantiert werden. Was ist nun also wichtiger – ein erfolgreiches Haus oder eine Oase der Kunst? Bestenfalls beides. Hinzu kommt, dass Eike Schmidt sich der Geschichte des Ortes zwar durchaus bewusst ist, „sein“ Museum in Zukunft aber auch für moderne Positionen der zeitgenössischen Kunst öffnen möchte.
Corinna Belz und ihr Co-Regisseur Enrique Sanchez Lansch begleiten Schmidt durch das Haus, hören ihm bei seinen Ausführungen zu und werfen außerdem einen einmaligen Blick hinter die Kulissen der berühmten Sammlungen. So erstrahlen nicht nur die Bilder in neuem Licht, auch die vielfältigen Überlegungen rund um ihre Präsentation werden anschaulich. 

Eine eindrückliche Einsicht in die kuratorische Arbeit und die Arbeit der vielen an der Auswahl und Präsentation der Bilder beteiligten Personen. In den Aussagen der unterschiedlichsten Mitarbeiter vermittelt sich, wie ein Museum dieser Qualität zu dem geworden ist, was es ist und was zu seinem erfolgreichen Fortbestand nötig ist.

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