Baden gegen Württemberg

Reihe: Landesgeschichte im Film


Regie: Andreas Köller
Besetzung: Christian Pätzold, Stefan Preiss, Laura Schwickerath
Laufzeit: 94 Min. | FSK: ab 12

Wie entstand eigentlich unser Bundesland Baden-Württemberg, und wie genau war die Bevölkerung an der Entscheidung beteiligt?

Südwestdeutschland im Jahr 1952. Der Alltag der Menschen in der Nachkriegszeit ist von Mangel und Not geprägt. Vor allem Frauen sichern mit Improvisation, Einfallsreichtum und Durchhaltevermögen das Überleben ihrer Familien. Währenddessen schmieden Politiker hinter den Kulissen weitreichende Pläne und Intrigen, mit großen Folgen für die Zukunft der Region.

Im Zentrum der politischen Auseinandersetzung stehen Reinhold Maier, Ministerpräsident von Württemberg-Baden, und Gebhard Müller, Ministerpräsident von Württemberg-Hohenzollern, die einen starken Südweststaat anstreben.

Ihr Gegenspieler, der badische Staatspräsident Leo Wohleb, lehnt die Vereinigung entschieden ab und versucht, sie politisch zu blockieren. Er warnt dabei vor einer angeblichen „schwäbischen Invasion“. Ein Machtkampf entsteht, dessen Ausgang selbst das Grundgesetz beeinflusst …

„Baden gegen Württemberg“ verbindet Archivmaterial, nachgespielte Szenen und persönliche Erinnerungen zu einem vielschichtigen Blick auf die Entstehung des Bundeslandes, wobei besonders die Rolle der Frauen und ihre Lebensrealitäten im Mittelpunkt stehen. Zwischen Humor und schweren Erfahrungen ringen die Beteiligten um Macht, Verantwortung und eine gemeinsame Zukunft.

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