Dokumentarfilm | Deutschland 2026
Regie: Asgeir Helgestad
Laufzeit: 94 min | FSK ab 6
Über zehn Jahre lang hat der norwegische Filmemacher Asgeir Helgestad das außergewöhnliche Leben einer Eisbärin namens Frost begleitet. Die Eisbärin ist Mutter, die in einer sich rasant wandelnden Arktis um die Aufzucht ihrer Jungen kämpft.
Was als bloße Beobachtung beginnt, entwickelt sich allmählich zu einer innigen Reise voller Überlebenskampf und Liebe, Konflikt und Verlust, bei der Asgeir Helgestad sich vom stillen Zeugen zum Geschichtenerzähler wandelt.
Spitzbergen ist der Ort, der sich weltweit am schnellsten erwärmt. Angetrieben von einer tiefen Verbundenheit zur Natur, will Helgestad die Auswirkungen des Klimawandels auf Frosts Heimat aufzeigen. Während er sich mit den Folgen menschlichen Handelns auseinandersetzt, reflektiert er seine Begegnungen mit Frost. Können Empathie und Verständnis die Kluft zwischen Mensch und Tier überbrücken, bevor es zu spät ist?
In der atemberaubenden arktischen Wildnis kommen sieben von Frosts Jungen zur Welt. Die Begegnung mit der Eisbärin und die Beobachtung, wie liebevoll sie sich um ihren Nachwuchs kümmerte, haben den Regisseur zutiefst berührt und in ihren Bann gezogen.
Frost ist in dieser rauen Umgebung zu Hause und die erste Eisbärin der jüngeren Zeit, die ihr Revier in der Nähe menschlicher Siedlungen etabliert hat. Asgeir Helgestad hat Frost nie vergessen; sie war der Hauptgrund dafür, dass er Jahr für Jahr nach Spitzbergen zurückkehrte.
Im Laufe der Zeit wandelte sich seine Sichtweise: Vom Fotografen, der von dieser unwirklich schönen Landschaft fasziniert war, entwickelte er sich zu einem Geschichtenerzähler, der aufzeigen wollte, wie menschliche Aktivitäten diesen Lebensraum unwiderruflich zu verändern drohen.





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