Komödie | Frankreich 2026
Regie: Sophie Beaulieu
Besetzung: Zoé Marchal, Vincent Macaigne, Cécile de France, Adèle Journeaux, Gilbert Melki, ...
Laufzeit: 80 min | FSK: ab 12
Seit ihn seine Jugendliebe verlassen hat, ist Rémis Alltag geprägt von Wiederholungen. Morgens dreht er im Außendienst als Kunstrasenverkäufer seine Runden, im Büro warten pseudocooler Start-up-Vibes und daheim das Mikrowellenessen.
Immerhin ist seine neue „Partnerin“ nicht anspruchsvoll, denn Rémi ersetzt zwischenmenschliche Nähe mittlerweile durch eine Puppe. Dieses Doppelleben hält er vor seinem Umfeld geheim. Er erzählt nur von seiner Freundin „Audrey“, was Begegnungen mit Freunden und Familie zunehmend kompliziert macht.
Eine unerwartete Wendung tritt ein, als seine aktuelle Partnerin aus Plastik plötzlich zum Leben erwacht. Während Audrey (Zoé Marchal) nun wortwörtlich am eigenen Leib erfährt, was es heißt, Frau zu sein, wittert Rémi seine Chance auf neues Glück – nicht nur in Form männlicher Neidbekundungen, sondern in Audrey selbst. Schließlich scheint sie die perfekte Frau zu sein, zumindest äußerlich.
Wenn es um Hausfrauenalltag und den Umgang mit Schwiegereltern geht, verhält sich die ehemalige Puppe nämlich ganz und gar nicht damenhaft. Rémi beginnt zu zweifeln, ob sich die große Liebe tatsächlich nach den eigenen Vorstellungen formen lässt. Und hat er sich nicht sowieso längst Hals über Kopf in seine neue Arbeitskollegin Patricia (Cécile de France) verliebt?
Die französische Regisseurin Sophie Beaulieu inszeniert ihr Spielfilmdebüt frech, pointiert und überaus witzig – eine geistreiche Liebeskomödie am Puls der Zeit über gemischte Gefühle und den Mut, den es braucht, sie in Reinform ertragen zu wollen.
Das Schauspielensemble bestehend aus Vincent Macaigne, Cécile de France und Kino-Newcomerin Zoé Marchal in der Rolle der Audrey lässt dabei keine Minute Leerlauf zu.








