Mitglieder des buddhistischen Zentrums Tübingen sind zu Gast
Dokumentarfilm | Großbritannien 2025
Regie: Marta György-Kessler
Besetzung: Rangjung Rigpe Dorje, Ole Nydahl, ...
Laufzeit: 144 (!) min | FSK ab 12
Den Dalai Lama kennt fast jeder, den Karmapa dagegen kaum jemand. Dabei gehört auch er zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des tibetischen Buddhismus. Der Titel bezeichnet das Oberhaupt der Karma-Kagyü-Schule und wird seit dem 12. Jahrhundert in einer Linie wiedergeborener Lehrer weitergegeben. Einer Tradition, die sogar älter ist als die Linie der Dalai Lamas.
Meeting the Buddha erzählt vom 16. Karmapa, Rangjung Rigpe Dorje (1924–1981), und einer Zeit des Umbruchs. Nach der chinesischen Besetzung Tibets gerieten die religiösen Traditionen des Landes zunehmend unter Druck. 1959 floh der Karmapa mit zahlreichen Schülern über den Himalaya nach Indien. Die Bewahrung und Weitergabe seiner jahrhundertealten Tradition wurde zu einer seiner wichtigsten Aufgaben.
1969 begegnen ihm Ole und Hannah Nydahl, zwei junge Dänen auf einer abenteuerlichen Reise durch den Himalaya. Aus diesem Zusammentreffen entwickelt sich eine enge Lehrer-Schüler-Beziehung. In den folgenden Jahrzehnten tragen die beiden die Lehren der Karma-Kagyü-Tradition nach Europa und gründen zahlreiche Meditationszentren.
Eines davon befindet sich in Tübingen. Auch das dortige Buddhistische Zentrum wurde von Ole Nydahl gegründet. So führt die Geschichte des Films vom fernen Tibet überraschend direkt vor unsere Haustür.
Regisseurin Márta György-Kessler zeichnet diesen Weg mit historischem, teils unveröffentlichtem Archivmaterial und Gesprächen mit Zeitzeugen nach. Sie selbst ist seit Jahrzehnten mit dem Diamantweg-Buddhismus verbunden und nähert sich dem Karmapa aus großer persönlicher Nähe.
Im Anschluss laden wir zum Austausch mit Mitgliedern des Buddhistischen Zentrums Tübingen ein, darunter Menschen, die Ole Nydahl persönlich kannten ...





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